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Einschulung nach dem Münchner Modell


Im April findet in der Regel an allen Grundschulen die Schuleinschreibung für die kommenden Erstklässler statt. Die Grundschule am Schererplatz führt die Einschulung seit einigen Jahren nach dem Münchner Modell durch. Das Münchner Modell zeichnet sich dadurch aus, dass die Schulfähigkeit eines jeden Kindes nach folgenden Kriterien ermittelt wird:


•  Eltern-Kind-Lehrer-Gespräch

•  Screening

•  Unterrichtsspiel

•  Einzeluntersuchung


Das Einschulungsverfahren sieht demnach nicht nur das Kind, sondern bindet das Elternhaus, den Kindergarten und die Schule mit ein. Es versteht sich als Stufenmodell. Jeweils auf der Grundlage der Ergebnisse der vorausgegangenen Stufe wird entschieden, ob weitere Daten erfasst werden müssen.



Das Münchner Einschulungsverfahren berücksichtigt in seiner Konzeption vor allem den prozessdiagnostischen Förderansatz. Defizite in schulfähigkeitsrelevanten Bereichen (Feinmotorik, Grobmotorik, Mengenbegriff, Wahrnehmung, Emotionalität, soziale Kompetenz, Belastbarkeit und Konzentration) werden durch das Screening und das Unterrichtsspiel zu einem frühen Zeitpunkt festgestellt. In einem Beratungsgespräch werden die Eltern auf einen möglichen Förderungsbedarf ihres Kindes aufmerksam gemacht und es werden ihnen entsprechende Interventionsmaßnahmen vorgeschlagen.


Oft genügen schon einfache Hinweise, z.B. zum Regel- und Ausdauertraining, zur Konfliktverarbeitung oder Hilfestellungen zur Verbesserung der Feinmotorik. In Einzelfällen können auch ergotherapeutische, medizinische oder verhaltenstherapeutische Maßnahmen erforderlich sein.


Die Zeit zwischen April und September kann so für das Kind gewinnbringend genutzt werden, indem Interventionen frühzeitig und damit präventiv und nicht erst nach Schulbeginn eingeleitet werden.


Weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf der Homepage der Staatlichen Schulberatungsstelle München und auf der Homepage der Landeshauptstadt München.


 

 

Grundschule am Schererplatz, München - Pasing