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Mit "Aufgschaut" zur Schule mit Courage


Auch in diesem Jahr gibt es in der Schererschule als "Schule mit Courage, Schule gegen Rassismus" wieder Projekttage zum Thema Zivilcourage, Demokratie-förderung und Sensibilität fürs Anderssein.


Letzte Woche startete das von der Polizei in Zusammenarbeit mit der LMU entwickelte Gewaltpräventionsprogramm "Aufgschaut".

Frau Kronwitter und Frau Zauner sowie Frau Soltner und Frau von Gleichenstein von JAS halten dazu als geschulte Multiplikatorinnen, verteilt über drei Wochen, zwei bis vier Unterrichtsstunden in den zweiten bis vierten Klassen.

   


Über verschiedenste Einfühlübungen, Spiele, kleine Theaterszenen und Diskussionen werden die Kinder spielerisch an Themen wie Selbstbehauptung,

Wahrnehmung und Wahrung persönlicher Grenzen und Grenzen anderer herangeführt.


Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse Vierte Klasse 


Außerdem geht es um die Förderung der Klassengemeinschaft, Sensibilität für Gewalt und individuelle Gewaltempfinden, sinnvolles "Opfer"-Verhalten und Zivilcourage. Je nach Klassenstufe liegt der Schwerpunkt auf unterschiedlichen Inhalten.


Klasse 2 Klasse 2 Klasse 2 Klasse 2 


Für die ersten Klassen gibt es eine Informationsstunde : "Was ist denn "Schule mit Courage"?, in der anhand des Bilderbuches "Irgendwie Anders" kindgemäß erklärt wird, was dieser Titel für unsere Schule bedeutet und was er beinhaltet.

Am Ende der Stunde können die Kinder dann die Selbstverpflichtung * unterschreiben, wenn sie das Projekt unterstützen wollen.

Außerdem gibt es für die Kinder eine kleine Plakette zur Erinnerung an die Werte und Haltungen, denen sich unsere Schulgemeinschaft verpflichtet fühlt.


Diese Unterrichtsstunde wurde mit den Schülersprecher*innen der Schererschule erarbeitet und wird von diesen selbst in der letzte Woche vor den Pfingstferien abgehalten.


Bisher nahmen alle Klassen mit großem Interesse und Engagement an dem Projekt teil und hatten viel Spaß bei den verschiedenen Übungen.

Am besten kamen bei den Schüler*innen die Spiele an, bei denen sie spüren konnten,

dass sie Teil einer gewachsenen und starken Klassengemeinschaft sind, in der einer für den anderen da ist.


Wir hoffen, dass dieses Projekt seinen Beitrag dazu leistet, dass unsere Schülerinnen und Schüler dieses Gefühl auch als Mitglied unserer großen Schulgemeinschaft erleben dürfen und sich dort wohl und aufgehoben fühlen!

Dann sind wir unserem Ziel schon wieder in kleines bisschen näher gerückt!



*Unsere Selbstverpflichtung:

Ich werde mich dafür einsetzen, dass Lehrer*innen und Schüler*innen an unserer Schule immer wieder daran arbeiten, dass niemand mehr benachteiligt wird, z.B. weil er oder sie anders aussieht, anders spricht oder aus einem anderen Land kommt.


Wenn jemand an meiner Schule verspottet, geschlagen oder geschubst wird, weil er oder sie "anders" ist, dann schaue ich nicht weg, sondern mische mich ein. Ich setze mich dafür ein, dass wir diese Probleme offen besprechen, damit wir einen Weg finden, in Zukunft freundlich und friedlich miteinander umzugehen.


Ich setze mich dafür ein, dass in meiner Schule einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Benachteiligung bzw. Ausgrenzung durchgeführt wird, damit so etwas an unserer Schule nicht mehr vorkommt.


Für mehr Infos: www.schule-ohne-rassismus.org




Verantwortlich: Barbara Zauner

 

Grundschule am Schererplatz, München - Pasing